Die Huter'sche Psychophysiognomik ist ein breit angelegtes Wissensgebiet, das sich sowohl mit dem menschlichen Körper und seinen Funktionen, wie auch mit dem Seelischen und dem Geistigen befasst. Schliesslich ist es die Lehre vom Ausdruck der Formen, Farben, Spannungen, Strahlungen und Bewegungen. Sie ist die moderne Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenausdruckskunde.
Die Psychophysiognomik ist eine Naturwissenschaft und ist frei von ideologischen und religiösen Aspekten.
Die Psychophysiognomik ist überall da einsetzbar, wo es um die Feststellung des Charakters, der Begabungen und Talente sowie der individuellen Anlagen, Merkmalen und Eigenarten geht. Es ist ein geeignetes Mittel um die Persönlichkeit, Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit und Führbarkeit zu beurteilen und berufliche Talente und Potenziale zu ergründen.
Als Individuum ist jeder Mensch letztlich einmalig und deshalb unvergleichlich. Ziel der Psychophysiognomik ist daher nicht, einen Menschen zu bewerten oder zu beurteilen, sondern ihn als Ganzes mit seinen persönlichen Anlagen, Fähigkeiten und Charakterneigungen zu erkennen, sein Potenzial zu erfassen und aufzuzeigen, um seine persönlichen Eigenschaften und individuellen Talente zu stärken und zur Entfaltung zu bringen.
Für die Berufs- und Persönlichkeitsberatung ist dieses Wissensgebiet von grosser Bedeutung. Es baut auf den Stärken und persönlichen Interessen des Einzelnen auf und fördert die Erreichung der eigenen Wünsche und Ziele.
Von den abwertenden Aussagen über die Psychophysiognomik halte ich mich fern. Es sind dieselben Aussagen welche auch über diverse Formen der Naturheilkunde gemacht werden.
Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir meinen ...
- die Kenntnisse von Anatomie, Physiologie und Pathologie
- die Fähigkeit, das Verhalten und den Charakter von Menschen richtig einzuschätzen
- das physiognomische Wahrnehmen und Beurteilen von Mitmenschen und deren Verhalten
1861 geboren in Heinde
1866 -1868 Beobachtung der Grundnaturelle
1872 - 1873 Nachweis der Naturelle
1881 Keimblatttheorie als biologische Grundlage für die Dreitypenlehre
1884 Erkenntnisse werden erstmals vor akademischem Publikum vorgetragen
1893 - 1911 Veröffentlichung von rund 30 Publikationen
1912 gestorben in Dresden
"In der Physiognomie von Lebewesen offenbart sich mit mathematischer Genauigkeit deren Innenwelt und ausserdem die Aussenwelt, die mit ihnen in Wechselwirkung steht."
Carl Huter
Es kommt mir gar nicht so lange vor, aber tatsächlich durfte ich im Juni 2024 bereits das 10-jährige Jubiläum feiern. Angefangen hat alles ganz klein ...
Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.